Sonntag, 18. März 2007
Neue Blog Adresse!!!!
nikolaistho, 18:19h
Liebe Leser/innen,
Alle weitern Study Horsemanship WebBlog einträge der ersten Session 2007, finden Sie unter:
http://nikolaistho.blogspot.com/
http://sophiastho.blogspot.com/
Vielen Dank für Ihr intresse
Nikolai C. Hodel
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Nikolai C. Hodel
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Freitag, 9. März 2007
4.tag
nikolaistho, 11:55h
theoretische grundlagen
Davon gab es heute eigentlich nur ein repetitorium während des mittagesssen, wobei ich mir die begriffe “innere” und “äussere” seite des pferdes einprägen musste.
Weiter fand ich gut nochmals über den ruhepunkt des pferdes zu sprechen, da dieser eben empfänglich für die signale die vom gesäss des reiters kommen ist.
Der aufrechte sitz des reiters ist ebenfalls sehr zentral für diese impulsübertragung, da die nervenstränge die aus der wirbelsäule laufen durch den geraden aufrechten sitz ungehindert in den rumpf
des reiters führen und meiner meinung nach dann auch im zusammenhang stehen mit den seitlich angelegten ellbogen die durch die verlägerung der unterarmen und handgelenke die hände kontrolieren die die zügel führen.
Praktische erfahrung
Anna, deren gang nicht der schnellste ist, war auch heute während des führens bevor sie geritten wurde sehr auf meine aufforderungen angewiesen um konstant vorwärts zu gehen.
Der hintere linke huf positionierte sich sehr gut unter dem schwerpunkt und zeitweise tat dies der rechte hinter huf dem linken gleich. Fortschritt!!
Nicht immer, aber durchaus war dies heute beim führen an der halben longe deutlich erkennbar.
Mein ritt, nach meinem empfinden. Das aufsteigen war heute wieder etwas hektischer wie gestern, dabei verrutsche angeblich auch der sattel etwas. Ich brauchte dann ein moment um das becken aufzurichten, wobei ich an das wasserbecken dachte welches gerade zu stehen hat damit das wasser drinnen bleiben kann, also becken nicht nach vorne schieben, denn sonst schwapt das wasser über.
Als ich dann plötzlich ohne führung dahin schritt, bemerkte ich die bequemlichkeit Annas und musste anfangen mit den waden Anna zu treiben. ( habe ich das recht verstanden? die waden sind gut, da sie auf die natürlichen reflexzoneneinwirken, hingegen die absätze sollten wir nicht gebrachen die sind etwas für grobiane)
Auch hier war der vergleich mit dem fass welches ich einzurahemen haben mit den schenkeln, ohne zu krampfen, eine tolle vorstellung die mir half für die umzusetzung.
Wobei ich sagen muss, dass mir dies nicht immer ganz gelang und anna sich nur langsam, dafür konstant aus ihrer trägheit befreien konnte.
Die beine die nun eine aufgabe hatten mussten aber um den gleichen erholsamen fall zu erlangen, den ich ausser ordentlich positv empfinde, den kompromiss eingehen zwischen dem waden
anlegen und lockerbleiben.
Durch diese leider noch zwiegespaltene aufgabe ergab sich sichtlich unruhe die Anna etwas verwirrte und zeitweise ein schneckentempo verursachte die die römer heute noch nicht in der schweiz hätten ankommen lassen.
Die haltung in den steigbügel machten auf mich einen ziemlich guten eindruck, die verkrampfung der beine, durch das anlegen der waden, fand auch eher in den waden selbst und manchmal im oberschenkel statt.
Das becken vermochte ich auch noch nicht so ruhig am sattel zuhalten wie am tag zuvor wo das pferd noch an der leine geführt wurde.
Da muss ich mich vielleicht noch etwas mehr auf die stützenden gesässmuskeln konzentrieren.
Die hände und der steuervorgang.
Als ich aufgefordert wurde die hände in der mitte vor mir zusammen zuhalten, bemerkte ich, dass mit dem eindrehen der handgelenke und die ringfinger steuerung von dieser stellung wesentlich besser auszuführen ist.
Warum es mir aber immer wieder schwer fiel die hände schön zusammen zu halten kann ich auch nicht sagen, jedoch schein mir die linke hand mehr tendenz zu haben nach aussen zu gehen als die rechte, die ihre position in der mitte besser halten kann.
Darüber habe ich bereits mit meiner ehemaligen reitlehrerin Sandra gerätselt und ich hatte die vermutung, darin ein ausbalancieren zu suchen.
Warum ich die zügel nicht ruhig halten konnte, ist mir ebenfalls ein rätsel, ich hoffe aber schwer, dieses problem beheben zu können wenn ich die hände in der mitte vor mir ruhig zusammenhalten kann, mit den ellenbogen seitlich am übergang von brustkorb zur lende angelegt.
Schultereindrehen,
Da ich heute die zügel nicht mehr durchängen liess, trat mein missverständniss über das schulter eindrehen sofort zu tage. Jedoch nach kurzer besprechung, so glaube ich, wurde das schulter eindrehen nun entgültig von mir verstanden. Danach übte ich mich einige male auf kleinen volten darin und habe es relativ gut hinbekommen.
Das steuern ergab sich nach und nach besser und da sich anna auch lösen konnte und ich den kompromiss zwischen waden anlegen und locker bleiben, je länger, je besser eingehen konnte, stimmt mich das optimistisch.
Die haltung im oberkörper kann ich schlecht beurteilen, bestimmt muss da noch eine kräftige prise ruhe hinein. Sowie mir die vorstellung von dem absenken meiner inneren organe noch ein unmögliches ist.
Anna durfte sich anschießend noch etwas bewegen an der longe, dies tat sie gut, doch auch hier war das treiben sehr nötig. Mehrfaches abschnauben, abhusten und kratzen mit dem kopf an den vorderbeinen, kauen und schlecken während des reitens.
Longieren:
Falada, die ich bereits von den vormittagen kenne, bewies mir heute ihr temprament und ich hoffe, dass sie sich nicht über mich so aufregen musste, denn da stand kein traktor oder sonst was, das meine sinne hätten wahrnehmen können.
Der schritt von Falada ist zügig, der linke hinterhuf setz sehr bestimmt unter dem schwerpunkt in den sand auf, soweit mein auge das sehen kann.
Ich finde der rechte hinterhuf ist absolut in die richtige richtung orientiert und mit etwas übung sollte sich die hinterhand beitseitig unter den schwerpunkt richten lassen.
Faladas trab war schnell und anfangs auch sehr gut, ich hatte vielleicht etwas wenig standhafte position dabei, auch ein ständiges gehader mit dem longenband, dadurch war sie vielleicht etwas nervös und nicht ganz aufmerksam, meine peitsche jedoch war durchaus auf ihren schweif gerichtet und ihre plötzlichen galopps arteten aus zum ausschlagen und sich nicht mehr einkriegen. ich versuchte meine bewegung zu minimieren und mit dem longenband verbindung zu halten, doch in der unteren ecke brannte sie jedes mal aufs neue durch, als ob wir an einem rodeo wären.
Ich wurde nicht gelassener und muss ehrlich zugeben ich wusste nicht wie ich sie bremsen kann, die HOHOHOHOHs bringen nichts, die gerte war unten, ich stand fast still, jedes mal schlug sie noch heftiger.
Als sie sich dann einkriegte, war ich erstaunt wie lange sie noch in diese ecke starte und wie ruhig sie plötzlich zu mir kam und den rest der longen arbeit mit abhusten und ruhigem schritt erledigte.
Davon gab es heute eigentlich nur ein repetitorium während des mittagesssen, wobei ich mir die begriffe “innere” und “äussere” seite des pferdes einprägen musste.
Weiter fand ich gut nochmals über den ruhepunkt des pferdes zu sprechen, da dieser eben empfänglich für die signale die vom gesäss des reiters kommen ist.
Der aufrechte sitz des reiters ist ebenfalls sehr zentral für diese impulsübertragung, da die nervenstränge die aus der wirbelsäule laufen durch den geraden aufrechten sitz ungehindert in den rumpf
des reiters führen und meiner meinung nach dann auch im zusammenhang stehen mit den seitlich angelegten ellbogen die durch die verlägerung der unterarmen und handgelenke die hände kontrolieren die die zügel führen.
Praktische erfahrung
Anna, deren gang nicht der schnellste ist, war auch heute während des führens bevor sie geritten wurde sehr auf meine aufforderungen angewiesen um konstant vorwärts zu gehen.
Der hintere linke huf positionierte sich sehr gut unter dem schwerpunkt und zeitweise tat dies der rechte hinter huf dem linken gleich. Fortschritt!!
Nicht immer, aber durchaus war dies heute beim führen an der halben longe deutlich erkennbar.
Mein ritt, nach meinem empfinden. Das aufsteigen war heute wieder etwas hektischer wie gestern, dabei verrutsche angeblich auch der sattel etwas. Ich brauchte dann ein moment um das becken aufzurichten, wobei ich an das wasserbecken dachte welches gerade zu stehen hat damit das wasser drinnen bleiben kann, also becken nicht nach vorne schieben, denn sonst schwapt das wasser über.
Als ich dann plötzlich ohne führung dahin schritt, bemerkte ich die bequemlichkeit Annas und musste anfangen mit den waden Anna zu treiben. ( habe ich das recht verstanden? die waden sind gut, da sie auf die natürlichen reflexzoneneinwirken, hingegen die absätze sollten wir nicht gebrachen die sind etwas für grobiane)
Auch hier war der vergleich mit dem fass welches ich einzurahemen haben mit den schenkeln, ohne zu krampfen, eine tolle vorstellung die mir half für die umzusetzung.
Wobei ich sagen muss, dass mir dies nicht immer ganz gelang und anna sich nur langsam, dafür konstant aus ihrer trägheit befreien konnte.
Die beine die nun eine aufgabe hatten mussten aber um den gleichen erholsamen fall zu erlangen, den ich ausser ordentlich positv empfinde, den kompromiss eingehen zwischen dem waden
anlegen und lockerbleiben.
Durch diese leider noch zwiegespaltene aufgabe ergab sich sichtlich unruhe die Anna etwas verwirrte und zeitweise ein schneckentempo verursachte die die römer heute noch nicht in der schweiz hätten ankommen lassen.
Die haltung in den steigbügel machten auf mich einen ziemlich guten eindruck, die verkrampfung der beine, durch das anlegen der waden, fand auch eher in den waden selbst und manchmal im oberschenkel statt.
Das becken vermochte ich auch noch nicht so ruhig am sattel zuhalten wie am tag zuvor wo das pferd noch an der leine geführt wurde.
Da muss ich mich vielleicht noch etwas mehr auf die stützenden gesässmuskeln konzentrieren.
Die hände und der steuervorgang.
Als ich aufgefordert wurde die hände in der mitte vor mir zusammen zuhalten, bemerkte ich, dass mit dem eindrehen der handgelenke und die ringfinger steuerung von dieser stellung wesentlich besser auszuführen ist.
Warum es mir aber immer wieder schwer fiel die hände schön zusammen zu halten kann ich auch nicht sagen, jedoch schein mir die linke hand mehr tendenz zu haben nach aussen zu gehen als die rechte, die ihre position in der mitte besser halten kann.
Darüber habe ich bereits mit meiner ehemaligen reitlehrerin Sandra gerätselt und ich hatte die vermutung, darin ein ausbalancieren zu suchen.
Warum ich die zügel nicht ruhig halten konnte, ist mir ebenfalls ein rätsel, ich hoffe aber schwer, dieses problem beheben zu können wenn ich die hände in der mitte vor mir ruhig zusammenhalten kann, mit den ellenbogen seitlich am übergang von brustkorb zur lende angelegt.
Schultereindrehen,
Da ich heute die zügel nicht mehr durchängen liess, trat mein missverständniss über das schulter eindrehen sofort zu tage. Jedoch nach kurzer besprechung, so glaube ich, wurde das schulter eindrehen nun entgültig von mir verstanden. Danach übte ich mich einige male auf kleinen volten darin und habe es relativ gut hinbekommen.
Das steuern ergab sich nach und nach besser und da sich anna auch lösen konnte und ich den kompromiss zwischen waden anlegen und locker bleiben, je länger, je besser eingehen konnte, stimmt mich das optimistisch.
Die haltung im oberkörper kann ich schlecht beurteilen, bestimmt muss da noch eine kräftige prise ruhe hinein. Sowie mir die vorstellung von dem absenken meiner inneren organe noch ein unmögliches ist.
Anna durfte sich anschießend noch etwas bewegen an der longe, dies tat sie gut, doch auch hier war das treiben sehr nötig. Mehrfaches abschnauben, abhusten und kratzen mit dem kopf an den vorderbeinen, kauen und schlecken während des reitens.
Longieren:
Falada, die ich bereits von den vormittagen kenne, bewies mir heute ihr temprament und ich hoffe, dass sie sich nicht über mich so aufregen musste, denn da stand kein traktor oder sonst was, das meine sinne hätten wahrnehmen können.
Der schritt von Falada ist zügig, der linke hinterhuf setz sehr bestimmt unter dem schwerpunkt in den sand auf, soweit mein auge das sehen kann.
Ich finde der rechte hinterhuf ist absolut in die richtige richtung orientiert und mit etwas übung sollte sich die hinterhand beitseitig unter den schwerpunkt richten lassen.
Faladas trab war schnell und anfangs auch sehr gut, ich hatte vielleicht etwas wenig standhafte position dabei, auch ein ständiges gehader mit dem longenband, dadurch war sie vielleicht etwas nervös und nicht ganz aufmerksam, meine peitsche jedoch war durchaus auf ihren schweif gerichtet und ihre plötzlichen galopps arteten aus zum ausschlagen und sich nicht mehr einkriegen. ich versuchte meine bewegung zu minimieren und mit dem longenband verbindung zu halten, doch in der unteren ecke brannte sie jedes mal aufs neue durch, als ob wir an einem rodeo wären.
Ich wurde nicht gelassener und muss ehrlich zugeben ich wusste nicht wie ich sie bremsen kann, die HOHOHOHOHs bringen nichts, die gerte war unten, ich stand fast still, jedes mal schlug sie noch heftiger.
Als sie sich dann einkriegte, war ich erstaunt wie lange sie noch in diese ecke starte und wie ruhig sie plötzlich zu mir kam und den rest der longen arbeit mit abhusten und ruhigem schritt erledigte.
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Donnerstag, 8. März 2007
3.tag
nikolaistho, 11:26h
Theoretische grundlagen:
Das richtige führen der pferde muss wirklich erlernt, erarbeitet und geübt werden. Der pferdekopf sollte etwas vor dem führenden sein, so dass dieser die augen und ohren gut beobachten kann.
Die leine sollte etwas durchhängen damit kein zug entsteht, jedoch sollte das pferd den kopf auch nicht zu fest zur anderen seite wenden können. Die peitsche wird in der andern hand, der äusseren, nach hinten gehalten und bei gebrauch taktvoll und bestimmt eingesetzt indem die hand ohne die schulter zu drehen gerade nach hinten geht und den hieb seitwärts ausübt.
Von der peitsche wird aber erst gebrauch gemacht wenn eine akustische aufforderung nicht genügt. Taktvoll und bestimmt.
Das anhalten sollte durch das tempo reduzieren des führenden eingeleitet werden und durch das natürliche stillstehen abgeschlossen werden. Dies ist hier einfacher geschrieben als durchgeführt. Die körpersprache und die mentale vorbereitung sind der schlüssel zum erfolg.
( eine unheimlich verblüffende wirkung hatte bei mir die aufforderung mich gedanklich in die stute zu versetzen, die draussen auf der weide, ihr fohlen neben sich anhalten will.)
Der führende übernimmt damit nämlich die leittier rolle und somit übergibt das kräftige pferd, das mit menschenmuskeln nicht zu bremsen ist, die aufgabe des leitenden, an den menschen ab.
Eine unheimlich tolle erfahrung die ich hoffentlich noch weiter entwickeln kann und auch bei jedem pferd wieder etwas anders an zu gehen ist.
Ein weiterer theoretischer aspekt des heutigen tages war die führung an der longe. Bei der langen longe, ist der longierende in der mitte des zirkels positioniert, bildet mit der langen peitsche und dem logenband ein dreieck indem er mit der treibenden hilfe, (der peitsche) auf den schweif zeigt und das pferd am kopf mit dem band führt.
Durch den zentralen standort des führenden und die einrahmung wird das pferd sichtbar aufmerksamer und kann seine befehle besser wahrnehmen. Auch die kontrolle über das pferd wird wesentlich gesteigert
Durch das anheben der peitsche fordert der longierende das pferd auf in eine schnellere gangart über zugehen. Durch das senken und ruhigere bewegen wird das pferd im gang reduziert.
Longenarbeit:
Anna, die heute etwas verkatert auf den platz kam, benötigte viel akustische aufforderung um in gang zukommen. Der hinterhuf auf der linken innenhand war unveränderlich gut in richtung schwerpunkt orientiert. Traben viel ihr zu beginn etwas schwer, jedoch nach einigen runden wurde er flüssiger und taktvoller.
Der rechte hinterhuf läuft nach wie vor nicht korrekt unter den schwerpunkt, auch nicht nach den guten vorhandwenden die mir Anna gezeigt hatte. Jedoch ist auch zu sagen, dass es keine spur schlechter gekommen ist und die gymnastik, zusammen mit dem schultereindrehen währen des reitens, sowie weiteren übungen, eher eine gute tendenz zeigen. Mehrfaches abhusten, abschnauben und kopf an den vorderbeinen kratzen.
Pepita, was bei ihr gestern noch erschrocken und etwas ängstlich wirkte, ging heute schon sehr flott. Zu beginn führte ich sie einige runden wobei ich ihr gutes tempo und ihre kräftige postur kennen lernte. Das anhalten war nicht so einfach wie bei Pinocchio oder Anna. (welche ich nun auch bereits etwas besser kenne)
Währen des führens schnaubte sie einmal ab und erschrak einmal kräftig, ohne weiteren grund was uns annehmen lässt, dass es sich um körperliche angst, schmerzen handelte.
An der langen longe war zu beginn etwas hektik mit im spiel, auch wegen meiner verunsichertheit mit ihr. Sie hatte dann auch zweimal ausgeschlagen und verlangte nach mehr longenband.
Nachdem ich aber meine position im zirkel besser gefunden hatte únd die peitsch als treibende kraft eingesetz hatte, sie besser eingerahmt hatte, beruhigte sich ihr gemüt.
Ihr vorwärts drang ist groß, so trabte sie oft und der schritt kam eher etwas kurz heute. Der linke hinterhuf fand seine richtige position sehr wohl und auf der rechten innenhand fehlt auch nicht soviel um unter den schwerpunkt zu tretten.
Bei ihr habe ich das gefühl die vorhandwenden haben etwas verspannter ausgesehen als gestern, jedoch war sie gestern auf dem anderen putzplatz und das lässt sich vielleicht auch nicht ganz vergleichen.
Praktische erfahrung:
Aufsteigen relativ gut, die steigbügel fand ich nicht sofort. Dann hatte ich mich aufzurichten, vorzusetzen und mit den gesässmuskeln die position zu fixieren ohne bewegung in den oberkörper zu bekommen. Anschliessend bin ich in zwei etappen ca. 8cm nach rechts gerutscht . Die beine haben sich heute schon einiges lockerer angefühlt und ich habe in den zehen ganz bestimmt weniger (keine) spannung mehr aufgebaut. Auch die übung mit dem abspreizen der beine half mir die richtige position zu finden. Das nach hinten hochziehen der unterschenkel half mir die absätze besser zu erfühlen.
Das absätze durchfedern, das mir immer noch etwas schleierhaft vorkommt, konnte ich aber auf einigen runden erahnen und hoffentlich bald erkennen.
Die haltung des oberkörpers und dessen bewegungen, kann ich nicht ganz beurteilen, doch bestimmt kann ich sagen, dass es mir gelang ein
gutes Stück der anspannung in der rückenmuskulatur zu verringern. Auch das eindrehen der schultern ist mir nicht ganz bewusst, doch ich kann die auswirkung aufs pferd erspühren.
Sehr zuversichtlich macht mich das entspannte gefühl in den beinen und füßen, das in den drei tagen erreicht wurde.
Das richtige führen der pferde muss wirklich erlernt, erarbeitet und geübt werden. Der pferdekopf sollte etwas vor dem führenden sein, so dass dieser die augen und ohren gut beobachten kann.
Die leine sollte etwas durchhängen damit kein zug entsteht, jedoch sollte das pferd den kopf auch nicht zu fest zur anderen seite wenden können. Die peitsche wird in der andern hand, der äusseren, nach hinten gehalten und bei gebrauch taktvoll und bestimmt eingesetzt indem die hand ohne die schulter zu drehen gerade nach hinten geht und den hieb seitwärts ausübt.
Von der peitsche wird aber erst gebrauch gemacht wenn eine akustische aufforderung nicht genügt. Taktvoll und bestimmt.
Das anhalten sollte durch das tempo reduzieren des führenden eingeleitet werden und durch das natürliche stillstehen abgeschlossen werden. Dies ist hier einfacher geschrieben als durchgeführt. Die körpersprache und die mentale vorbereitung sind der schlüssel zum erfolg.
( eine unheimlich verblüffende wirkung hatte bei mir die aufforderung mich gedanklich in die stute zu versetzen, die draussen auf der weide, ihr fohlen neben sich anhalten will.)
Der führende übernimmt damit nämlich die leittier rolle und somit übergibt das kräftige pferd, das mit menschenmuskeln nicht zu bremsen ist, die aufgabe des leitenden, an den menschen ab.
Eine unheimlich tolle erfahrung die ich hoffentlich noch weiter entwickeln kann und auch bei jedem pferd wieder etwas anders an zu gehen ist.
Ein weiterer theoretischer aspekt des heutigen tages war die führung an der longe. Bei der langen longe, ist der longierende in der mitte des zirkels positioniert, bildet mit der langen peitsche und dem logenband ein dreieck indem er mit der treibenden hilfe, (der peitsche) auf den schweif zeigt und das pferd am kopf mit dem band führt.
Durch den zentralen standort des führenden und die einrahmung wird das pferd sichtbar aufmerksamer und kann seine befehle besser wahrnehmen. Auch die kontrolle über das pferd wird wesentlich gesteigert
Durch das anheben der peitsche fordert der longierende das pferd auf in eine schnellere gangart über zugehen. Durch das senken und ruhigere bewegen wird das pferd im gang reduziert.
Longenarbeit:
Anna, die heute etwas verkatert auf den platz kam, benötigte viel akustische aufforderung um in gang zukommen. Der hinterhuf auf der linken innenhand war unveränderlich gut in richtung schwerpunkt orientiert. Traben viel ihr zu beginn etwas schwer, jedoch nach einigen runden wurde er flüssiger und taktvoller.
Der rechte hinterhuf läuft nach wie vor nicht korrekt unter den schwerpunkt, auch nicht nach den guten vorhandwenden die mir Anna gezeigt hatte. Jedoch ist auch zu sagen, dass es keine spur schlechter gekommen ist und die gymnastik, zusammen mit dem schultereindrehen währen des reitens, sowie weiteren übungen, eher eine gute tendenz zeigen. Mehrfaches abhusten, abschnauben und kopf an den vorderbeinen kratzen.
Pepita, was bei ihr gestern noch erschrocken und etwas ängstlich wirkte, ging heute schon sehr flott. Zu beginn führte ich sie einige runden wobei ich ihr gutes tempo und ihre kräftige postur kennen lernte. Das anhalten war nicht so einfach wie bei Pinocchio oder Anna. (welche ich nun auch bereits etwas besser kenne)
Währen des führens schnaubte sie einmal ab und erschrak einmal kräftig, ohne weiteren grund was uns annehmen lässt, dass es sich um körperliche angst, schmerzen handelte.
An der langen longe war zu beginn etwas hektik mit im spiel, auch wegen meiner verunsichertheit mit ihr. Sie hatte dann auch zweimal ausgeschlagen und verlangte nach mehr longenband.
Nachdem ich aber meine position im zirkel besser gefunden hatte únd die peitsch als treibende kraft eingesetz hatte, sie besser eingerahmt hatte, beruhigte sich ihr gemüt.
Ihr vorwärts drang ist groß, so trabte sie oft und der schritt kam eher etwas kurz heute. Der linke hinterhuf fand seine richtige position sehr wohl und auf der rechten innenhand fehlt auch nicht soviel um unter den schwerpunkt zu tretten.
Bei ihr habe ich das gefühl die vorhandwenden haben etwas verspannter ausgesehen als gestern, jedoch war sie gestern auf dem anderen putzplatz und das lässt sich vielleicht auch nicht ganz vergleichen.
Praktische erfahrung:
Aufsteigen relativ gut, die steigbügel fand ich nicht sofort. Dann hatte ich mich aufzurichten, vorzusetzen und mit den gesässmuskeln die position zu fixieren ohne bewegung in den oberkörper zu bekommen. Anschliessend bin ich in zwei etappen ca. 8cm nach rechts gerutscht . Die beine haben sich heute schon einiges lockerer angefühlt und ich habe in den zehen ganz bestimmt weniger (keine) spannung mehr aufgebaut. Auch die übung mit dem abspreizen der beine half mir die richtige position zu finden. Das nach hinten hochziehen der unterschenkel half mir die absätze besser zu erfühlen.
Das absätze durchfedern, das mir immer noch etwas schleierhaft vorkommt, konnte ich aber auf einigen runden erahnen und hoffentlich bald erkennen.
Die haltung des oberkörpers und dessen bewegungen, kann ich nicht ganz beurteilen, doch bestimmt kann ich sagen, dass es mir gelang ein
gutes Stück der anspannung in der rückenmuskulatur zu verringern. Auch das eindrehen der schultern ist mir nicht ganz bewusst, doch ich kann die auswirkung aufs pferd erspühren.
Sehr zuversichtlich macht mich das entspannte gefühl in den beinen und füßen, das in den drei tagen erreicht wurde.
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