Donnerstag, 8. März 2007
3.tag
nikolaistho, 11:26h
Theoretische grundlagen:
Das richtige führen der pferde muss wirklich erlernt, erarbeitet und geübt werden. Der pferdekopf sollte etwas vor dem führenden sein, so dass dieser die augen und ohren gut beobachten kann.
Die leine sollte etwas durchhängen damit kein zug entsteht, jedoch sollte das pferd den kopf auch nicht zu fest zur anderen seite wenden können. Die peitsche wird in der andern hand, der äusseren, nach hinten gehalten und bei gebrauch taktvoll und bestimmt eingesetzt indem die hand ohne die schulter zu drehen gerade nach hinten geht und den hieb seitwärts ausübt.
Von der peitsche wird aber erst gebrauch gemacht wenn eine akustische aufforderung nicht genügt. Taktvoll und bestimmt.
Das anhalten sollte durch das tempo reduzieren des führenden eingeleitet werden und durch das natürliche stillstehen abgeschlossen werden. Dies ist hier einfacher geschrieben als durchgeführt. Die körpersprache und die mentale vorbereitung sind der schlüssel zum erfolg.
( eine unheimlich verblüffende wirkung hatte bei mir die aufforderung mich gedanklich in die stute zu versetzen, die draussen auf der weide, ihr fohlen neben sich anhalten will.)
Der führende übernimmt damit nämlich die leittier rolle und somit übergibt das kräftige pferd, das mit menschenmuskeln nicht zu bremsen ist, die aufgabe des leitenden, an den menschen ab.
Eine unheimlich tolle erfahrung die ich hoffentlich noch weiter entwickeln kann und auch bei jedem pferd wieder etwas anders an zu gehen ist.
Ein weiterer theoretischer aspekt des heutigen tages war die führung an der longe. Bei der langen longe, ist der longierende in der mitte des zirkels positioniert, bildet mit der langen peitsche und dem logenband ein dreieck indem er mit der treibenden hilfe, (der peitsche) auf den schweif zeigt und das pferd am kopf mit dem band führt.
Durch den zentralen standort des führenden und die einrahmung wird das pferd sichtbar aufmerksamer und kann seine befehle besser wahrnehmen. Auch die kontrolle über das pferd wird wesentlich gesteigert
Durch das anheben der peitsche fordert der longierende das pferd auf in eine schnellere gangart über zugehen. Durch das senken und ruhigere bewegen wird das pferd im gang reduziert.
Longenarbeit:
Anna, die heute etwas verkatert auf den platz kam, benötigte viel akustische aufforderung um in gang zukommen. Der hinterhuf auf der linken innenhand war unveränderlich gut in richtung schwerpunkt orientiert. Traben viel ihr zu beginn etwas schwer, jedoch nach einigen runden wurde er flüssiger und taktvoller.
Der rechte hinterhuf läuft nach wie vor nicht korrekt unter den schwerpunkt, auch nicht nach den guten vorhandwenden die mir Anna gezeigt hatte. Jedoch ist auch zu sagen, dass es keine spur schlechter gekommen ist und die gymnastik, zusammen mit dem schultereindrehen währen des reitens, sowie weiteren übungen, eher eine gute tendenz zeigen. Mehrfaches abhusten, abschnauben und kopf an den vorderbeinen kratzen.
Pepita, was bei ihr gestern noch erschrocken und etwas ängstlich wirkte, ging heute schon sehr flott. Zu beginn führte ich sie einige runden wobei ich ihr gutes tempo und ihre kräftige postur kennen lernte. Das anhalten war nicht so einfach wie bei Pinocchio oder Anna. (welche ich nun auch bereits etwas besser kenne)
Währen des führens schnaubte sie einmal ab und erschrak einmal kräftig, ohne weiteren grund was uns annehmen lässt, dass es sich um körperliche angst, schmerzen handelte.
An der langen longe war zu beginn etwas hektik mit im spiel, auch wegen meiner verunsichertheit mit ihr. Sie hatte dann auch zweimal ausgeschlagen und verlangte nach mehr longenband.
Nachdem ich aber meine position im zirkel besser gefunden hatte únd die peitsch als treibende kraft eingesetz hatte, sie besser eingerahmt hatte, beruhigte sich ihr gemüt.
Ihr vorwärts drang ist groß, so trabte sie oft und der schritt kam eher etwas kurz heute. Der linke hinterhuf fand seine richtige position sehr wohl und auf der rechten innenhand fehlt auch nicht soviel um unter den schwerpunkt zu tretten.
Bei ihr habe ich das gefühl die vorhandwenden haben etwas verspannter ausgesehen als gestern, jedoch war sie gestern auf dem anderen putzplatz und das lässt sich vielleicht auch nicht ganz vergleichen.
Praktische erfahrung:
Aufsteigen relativ gut, die steigbügel fand ich nicht sofort. Dann hatte ich mich aufzurichten, vorzusetzen und mit den gesässmuskeln die position zu fixieren ohne bewegung in den oberkörper zu bekommen. Anschliessend bin ich in zwei etappen ca. 8cm nach rechts gerutscht . Die beine haben sich heute schon einiges lockerer angefühlt und ich habe in den zehen ganz bestimmt weniger (keine) spannung mehr aufgebaut. Auch die übung mit dem abspreizen der beine half mir die richtige position zu finden. Das nach hinten hochziehen der unterschenkel half mir die absätze besser zu erfühlen.
Das absätze durchfedern, das mir immer noch etwas schleierhaft vorkommt, konnte ich aber auf einigen runden erahnen und hoffentlich bald erkennen.
Die haltung des oberkörpers und dessen bewegungen, kann ich nicht ganz beurteilen, doch bestimmt kann ich sagen, dass es mir gelang ein
gutes Stück der anspannung in der rückenmuskulatur zu verringern. Auch das eindrehen der schultern ist mir nicht ganz bewusst, doch ich kann die auswirkung aufs pferd erspühren.
Sehr zuversichtlich macht mich das entspannte gefühl in den beinen und füßen, das in den drei tagen erreicht wurde.
Das richtige führen der pferde muss wirklich erlernt, erarbeitet und geübt werden. Der pferdekopf sollte etwas vor dem führenden sein, so dass dieser die augen und ohren gut beobachten kann.
Die leine sollte etwas durchhängen damit kein zug entsteht, jedoch sollte das pferd den kopf auch nicht zu fest zur anderen seite wenden können. Die peitsche wird in der andern hand, der äusseren, nach hinten gehalten und bei gebrauch taktvoll und bestimmt eingesetzt indem die hand ohne die schulter zu drehen gerade nach hinten geht und den hieb seitwärts ausübt.
Von der peitsche wird aber erst gebrauch gemacht wenn eine akustische aufforderung nicht genügt. Taktvoll und bestimmt.
Das anhalten sollte durch das tempo reduzieren des führenden eingeleitet werden und durch das natürliche stillstehen abgeschlossen werden. Dies ist hier einfacher geschrieben als durchgeführt. Die körpersprache und die mentale vorbereitung sind der schlüssel zum erfolg.
( eine unheimlich verblüffende wirkung hatte bei mir die aufforderung mich gedanklich in die stute zu versetzen, die draussen auf der weide, ihr fohlen neben sich anhalten will.)
Der führende übernimmt damit nämlich die leittier rolle und somit übergibt das kräftige pferd, das mit menschenmuskeln nicht zu bremsen ist, die aufgabe des leitenden, an den menschen ab.
Eine unheimlich tolle erfahrung die ich hoffentlich noch weiter entwickeln kann und auch bei jedem pferd wieder etwas anders an zu gehen ist.
Ein weiterer theoretischer aspekt des heutigen tages war die führung an der longe. Bei der langen longe, ist der longierende in der mitte des zirkels positioniert, bildet mit der langen peitsche und dem logenband ein dreieck indem er mit der treibenden hilfe, (der peitsche) auf den schweif zeigt und das pferd am kopf mit dem band führt.
Durch den zentralen standort des führenden und die einrahmung wird das pferd sichtbar aufmerksamer und kann seine befehle besser wahrnehmen. Auch die kontrolle über das pferd wird wesentlich gesteigert
Durch das anheben der peitsche fordert der longierende das pferd auf in eine schnellere gangart über zugehen. Durch das senken und ruhigere bewegen wird das pferd im gang reduziert.
Longenarbeit:
Anna, die heute etwas verkatert auf den platz kam, benötigte viel akustische aufforderung um in gang zukommen. Der hinterhuf auf der linken innenhand war unveränderlich gut in richtung schwerpunkt orientiert. Traben viel ihr zu beginn etwas schwer, jedoch nach einigen runden wurde er flüssiger und taktvoller.
Der rechte hinterhuf läuft nach wie vor nicht korrekt unter den schwerpunkt, auch nicht nach den guten vorhandwenden die mir Anna gezeigt hatte. Jedoch ist auch zu sagen, dass es keine spur schlechter gekommen ist und die gymnastik, zusammen mit dem schultereindrehen währen des reitens, sowie weiteren übungen, eher eine gute tendenz zeigen. Mehrfaches abhusten, abschnauben und kopf an den vorderbeinen kratzen.
Pepita, was bei ihr gestern noch erschrocken und etwas ängstlich wirkte, ging heute schon sehr flott. Zu beginn führte ich sie einige runden wobei ich ihr gutes tempo und ihre kräftige postur kennen lernte. Das anhalten war nicht so einfach wie bei Pinocchio oder Anna. (welche ich nun auch bereits etwas besser kenne)
Währen des führens schnaubte sie einmal ab und erschrak einmal kräftig, ohne weiteren grund was uns annehmen lässt, dass es sich um körperliche angst, schmerzen handelte.
An der langen longe war zu beginn etwas hektik mit im spiel, auch wegen meiner verunsichertheit mit ihr. Sie hatte dann auch zweimal ausgeschlagen und verlangte nach mehr longenband.
Nachdem ich aber meine position im zirkel besser gefunden hatte únd die peitsch als treibende kraft eingesetz hatte, sie besser eingerahmt hatte, beruhigte sich ihr gemüt.
Ihr vorwärts drang ist groß, so trabte sie oft und der schritt kam eher etwas kurz heute. Der linke hinterhuf fand seine richtige position sehr wohl und auf der rechten innenhand fehlt auch nicht soviel um unter den schwerpunkt zu tretten.
Bei ihr habe ich das gefühl die vorhandwenden haben etwas verspannter ausgesehen als gestern, jedoch war sie gestern auf dem anderen putzplatz und das lässt sich vielleicht auch nicht ganz vergleichen.
Praktische erfahrung:
Aufsteigen relativ gut, die steigbügel fand ich nicht sofort. Dann hatte ich mich aufzurichten, vorzusetzen und mit den gesässmuskeln die position zu fixieren ohne bewegung in den oberkörper zu bekommen. Anschliessend bin ich in zwei etappen ca. 8cm nach rechts gerutscht . Die beine haben sich heute schon einiges lockerer angefühlt und ich habe in den zehen ganz bestimmt weniger (keine) spannung mehr aufgebaut. Auch die übung mit dem abspreizen der beine half mir die richtige position zu finden. Das nach hinten hochziehen der unterschenkel half mir die absätze besser zu erfühlen.
Das absätze durchfedern, das mir immer noch etwas schleierhaft vorkommt, konnte ich aber auf einigen runden erahnen und hoffentlich bald erkennen.
Die haltung des oberkörpers und dessen bewegungen, kann ich nicht ganz beurteilen, doch bestimmt kann ich sagen, dass es mir gelang ein
gutes Stück der anspannung in der rückenmuskulatur zu verringern. Auch das eindrehen der schultern ist mir nicht ganz bewusst, doch ich kann die auswirkung aufs pferd erspühren.
Sehr zuversichtlich macht mich das entspannte gefühl in den beinen und füßen, das in den drei tagen erreicht wurde.
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Montag, 5. März 2007
1.tag
nikolaistho, 23:04h
theoretische hintergründe:
Als erstes wurde uns gezeigt, indem wir hinter dem geführten pferd gingen, wie der hintere huf der innenhand unter den schwerpunkt des pferdes läuft.
Bei beiden pferden war dies auf der linken innenhand der fall, jedoch nach dem seitenwechsel auf die rechte innenhand setzte der rechte hinterhuf noch deutlich ausserhalb der gewünschten position in den sand auf.
In einer ersten theoretischen besprechung wurde erklärt wie der reiter dies mit einer leichten schulterdrehung nach innen korrigieren kann. Mit drei einfachen skizzen wurde der IST und SOLL zustand veranschaulicht und somit ein erstes grosses Ziel gesteckt. - DAS GERADERICHTEN
Eine ebenfalls wichtige theoretische grundlage, die heute vermittelt wurde. DAS REITER-PFERD KÖRPERBEWUSTSEIN.
Mit hilfe der gesäss-beckenregion des reiters wirkt dieser auf die hinterhand des pferdes ein, während die schulter die führung der vorderhand beeinflusst.
Beobachtungen am Pferd:
Pinocchio: abschnauben, dann mehrfaches abhusten, kopf eher gesenkt, schweif angehoben.
Auf der linken innenhand findet der hinterhuf den
mittelpunkt, jedoch auf der rechten innenhand noch nicht.
Anna: abschnauben, dann mehrfaches abhusten, kopf kommt hoch, schweif angehoben, kräftiger trab .
Auf der linken innenhand findet der hinterhuf den
mittelpunkt, jedoch auf der rechten innenhand noch nicht.
Praktische erfahrung:
Aufsteigen: noch etwas ungewohnt, vom tisch, beide zügel in der linke hand haltend, mit dieser in die mähne greiffen, mit der rechten hand den lederriemen des steigbügels festhalten und sobald das linke bein in den bügel steigt mit der rechten hand den gegenzug geben, damit der sattel oben bleibt.
nachdem ich oben war, gings gleich los und meine
schenkel bauten sofort spannung auf, wie ich dies in der klassischen reiterei immer machte.
Sofort hatte ich diese (verkrampfung) aufzuheben.
Im stillstand wurde ich instruiert richtig zu sitzen. Ganze 10cm vorrücken beine nach vorne, die gesässknochen konnten sofort den pferderücken spüren und die beine nahmen einen natürlicheren fall an. Nun hatte ich den oberkörper etwas nach hinten zu korrigieren und den bügel unter den fussballen zu rücken.
Anna wurde nun geführt und auf den ersten runden war ich hauptsächlich damit beschäftigt meine beine ohne anspannung ganz natürlich fallen zu lassen, dadurch baute sich mehr gefühl in den füßen auf und ich bemerkte, dass sich das pferd besser fühlte ( abschnauben, guter schritt) wenn ich etwas druck auf den bügel mit dem ballen unter dem grossen zeh aufzubauen vermochte.
Die anschliessenden runden galten der lockerung im gesäss und dem erfühlen des pferdes ohne mit dem eigenen körper mitzubewegen, ohne große anspannung der bauchmuskulatur, dafür mit fast angehaftetem gesäß. ( es sei, dass das pferd mit seinen muskeln arbeite und der reiter dafür mit seinen grauen zellen. nie umgekehrt)
Es gab durchaus momente in denen ich voller freude merkte wie entspannt ich sein konnte (viel relaxter als in der klassischen reitstunde).
Die stellung der hände haben wir nur kurz angeschaut und um wirklich (im!!) sattel zu sitzen
und die beine fallend anlegen zu können. So habe ich heute die hände wieder gesenkt und bin mit absolut losen zügeln geritten.
Am liebsten hätte ich die augen für einige runden geschlossen um das pferd noch besser zu erfahren, doch da etwas geschäftigkeit auf dem platz herrschte getraute ich mich dies nicht zu machen. Ich habe mich sogar dabei beobachtet wie ich bei aufkommender hektik ganz nach klassischer art die zügel kurz nahm und mit heftigen manuellen bewegungen das pferd lenkte.
Erstaundlicherweise hat Anna immer auf meinen willen (gehöhrt) und mein langes ausschnaufen als halte signal erkannt.
Ich freue mich unheimlich auf die kommenden wochen, lektionen, arbeitsstunden und hoffe mein körperbewusstsein zu steigern um mit dem pferd kommunikation aufnehmen zu können.
Als erstes wurde uns gezeigt, indem wir hinter dem geführten pferd gingen, wie der hintere huf der innenhand unter den schwerpunkt des pferdes läuft.
Bei beiden pferden war dies auf der linken innenhand der fall, jedoch nach dem seitenwechsel auf die rechte innenhand setzte der rechte hinterhuf noch deutlich ausserhalb der gewünschten position in den sand auf.
In einer ersten theoretischen besprechung wurde erklärt wie der reiter dies mit einer leichten schulterdrehung nach innen korrigieren kann. Mit drei einfachen skizzen wurde der IST und SOLL zustand veranschaulicht und somit ein erstes grosses Ziel gesteckt. - DAS GERADERICHTEN
Eine ebenfalls wichtige theoretische grundlage, die heute vermittelt wurde. DAS REITER-PFERD KÖRPERBEWUSTSEIN.
Mit hilfe der gesäss-beckenregion des reiters wirkt dieser auf die hinterhand des pferdes ein, während die schulter die führung der vorderhand beeinflusst.
Beobachtungen am Pferd:
Pinocchio: abschnauben, dann mehrfaches abhusten, kopf eher gesenkt, schweif angehoben.
Auf der linken innenhand findet der hinterhuf den
mittelpunkt, jedoch auf der rechten innenhand noch nicht.
Anna: abschnauben, dann mehrfaches abhusten, kopf kommt hoch, schweif angehoben, kräftiger trab .
Auf der linken innenhand findet der hinterhuf den
mittelpunkt, jedoch auf der rechten innenhand noch nicht.
Praktische erfahrung:
Aufsteigen: noch etwas ungewohnt, vom tisch, beide zügel in der linke hand haltend, mit dieser in die mähne greiffen, mit der rechten hand den lederriemen des steigbügels festhalten und sobald das linke bein in den bügel steigt mit der rechten hand den gegenzug geben, damit der sattel oben bleibt.
nachdem ich oben war, gings gleich los und meine
schenkel bauten sofort spannung auf, wie ich dies in der klassischen reiterei immer machte.
Sofort hatte ich diese (verkrampfung) aufzuheben.
Im stillstand wurde ich instruiert richtig zu sitzen. Ganze 10cm vorrücken beine nach vorne, die gesässknochen konnten sofort den pferderücken spüren und die beine nahmen einen natürlicheren fall an. Nun hatte ich den oberkörper etwas nach hinten zu korrigieren und den bügel unter den fussballen zu rücken.
Anna wurde nun geführt und auf den ersten runden war ich hauptsächlich damit beschäftigt meine beine ohne anspannung ganz natürlich fallen zu lassen, dadurch baute sich mehr gefühl in den füßen auf und ich bemerkte, dass sich das pferd besser fühlte ( abschnauben, guter schritt) wenn ich etwas druck auf den bügel mit dem ballen unter dem grossen zeh aufzubauen vermochte.
Die anschliessenden runden galten der lockerung im gesäss und dem erfühlen des pferdes ohne mit dem eigenen körper mitzubewegen, ohne große anspannung der bauchmuskulatur, dafür mit fast angehaftetem gesäß. ( es sei, dass das pferd mit seinen muskeln arbeite und der reiter dafür mit seinen grauen zellen. nie umgekehrt)
Es gab durchaus momente in denen ich voller freude merkte wie entspannt ich sein konnte (viel relaxter als in der klassischen reitstunde).
Die stellung der hände haben wir nur kurz angeschaut und um wirklich (im!!) sattel zu sitzen
und die beine fallend anlegen zu können. So habe ich heute die hände wieder gesenkt und bin mit absolut losen zügeln geritten.
Am liebsten hätte ich die augen für einige runden geschlossen um das pferd noch besser zu erfahren, doch da etwas geschäftigkeit auf dem platz herrschte getraute ich mich dies nicht zu machen. Ich habe mich sogar dabei beobachtet wie ich bei aufkommender hektik ganz nach klassischer art die zügel kurz nahm und mit heftigen manuellen bewegungen das pferd lenkte.
Erstaundlicherweise hat Anna immer auf meinen willen (gehöhrt) und mein langes ausschnaufen als halte signal erkannt.
Ich freue mich unheimlich auf die kommenden wochen, lektionen, arbeitsstunden und hoffe mein körperbewusstsein zu steigern um mit dem pferd kommunikation aufnehmen zu können.
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